Archiv für September 2012

Seminar: Organizigng und Campaigning für die Tarif-INI

Organizing und Campaigning spielen seit einigen Jahren bei Gewerkschaften eine immer größere Rolle. In diesem Workshop wollen wir uns die Möglichkeiten anschauen, die uns Organizing und Campaigning in der Arbeit der TarIni NRW bringen können.
Vor allem die Praxis steht an diesem Wochenende im Vordergrund: Mögliche Methoden für die Studierendenarbeit werden vorgestellt und ausprobiert. Kommunikationstechniken werden getestet und erste Schritte für eine Kampagne der TarifIni auf den Weg gebracht.

Wann: 03./04.November 2012
Wo: DGB-Jugendbildungsstätte Hattingen

Alle weiteren Informationen zur Anmeldung, Teilnahmebeitrag und dem Programm findet Ihr in der Ausschreibung.

Seminar: Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit im deutschen (Profi)-Fussball

Ein interaktives Kurzseminar veranstaltet von der GEW NRW, dem Bildungsprojekt „Show Racism the Red Card“ und den Queer Football Fanclubs (QFF)

Wann: 09./10.11.2012
Wo: DGB-Jugendbildungszentrum Hattingen
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Bundestag diskutiert Zivilklauseln

Die Fraktion die Linke hat einen Antrag zur Einführung von Zivilklauseln sowie zur Herstellung von Transparenz über Rüstungsforschung in den Bundestag eingebracht, der während der bundesweiten Aktionswoche gegen die Militarisierung von Schule und Hochschule auf der Tagesordnung stand. Auch die Aktionswoche wurde in diesem Zusammenhang diskutiert.
Wir dokumentieren die Rede, in der Nicole Gohlke den Antrag vorstellt.

Bundesweite Aktionswoche für militärfreie Bildung und Forschung vom 24. bis 29.09.2012

& UmFairteilen-Demo

Der LASS arbeitet im Kölner Bündnis mit. Deshalb dokumentieren wir hier die Aktivitäten im Raum Köln:

Aufruf

„General, der Mensch ist sehr brauchbar. Er kann fliegen und er kann töten. Aber er hat einen Fehler: Er kann denken.“
Bertolt Brecht, Svendborger Gedichte, 1939.

Zwischen dem 24. und 29. September engagieren sich bundesweit SchülerInnen, Studierende und andere Friedensaktive im Rahmen einer Aktionswoche für militärfreie Bildung und Forschung.

Krieg darf nicht Mittel der Politik sein!
Krieg ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem Mittel der Politik gemacht worden – aus den Reihen der CDU-Bundestagsabgeordneten kam im Juni dieses Jahres sogar die Forderung, Kriegseinsätze der Bundeswehr ohne die Zustimmung des Parlaments zu erlauben. Ob in Afghanistan, Irak oder in Libyen: Diese Politik ist gescheitert, nirgends lassen sich menschenwürdige und friedliche Lebensbedingungen herbei bomben. Nach dem, was in den Verteidigungspolitischen Richtlinien, dem Grundsatzpapier des Verteidigungsministeriums, als Sicherheitsbedrohungen und damit potentielle Kriegsgründe angegeben wird, ließen sich überall Kriege rechtfertigen – „Migrationsentwicklungen, […] Verknappung oder Engpässe bei der Versorgung mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen, […] Seuchen und Epidemien ebenso wie […] mögliche Gefährdungen kritischer Infrastrukturen wie der Informationstechnik“. Eben diese Verteidigungspolitischen Richtlinien verraten, worum es hinter der Ideologie des angeblich humanitären Krieges wirklich geht: den „nationalen Selbstbehauptungswillen“ und darum, einen „freien und ungehinderten Welthandel sowie den freien Zugang zur Hohen See und zu natürlichen Ressourcen zu ermöglichen.“ (Verteidigungspolitische Richtlinien vom 18. Mai 2011) Krieg ist die Fortsetzung der Geschäftemacherei mit militärischen Mitteln.
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Nein zu Spardiktaten und Nationalismus!

BASS unterstützt Solidaritätsreise nach Griechenland vom 15. bis 22. September 2012

Der Bundesausschuss der Studentinnen und Studenten in der GEW hat auf seiner Sitzung am 8./9.9.2012 beschlossen, die Solidaritätsreise von GewerkschaftskollegInnen zu unterstützen. Wir dokumentieren den Aufruf der Delegation:

„Ein in der Geschichte der Europäischen Union bisher einmaliges Sparprogramm hat Millionen Griechen in bittere Armut gestoßen. Der Hunger ist zurückgekehrt, das Gesundheitswesen zusammengebrochen. Allein in Athen sind über 250.000 Menschen auf die Suppenküchen der Kirche angewiesen, um zu überleben. Die Krankenkassen sind pleite. Sie können ihre Rechnungen bei Ärzten und Apotheken nicht mehr zahlen. Immer öfter müssen Patienten für Medikamente und ärztliche Behandlung selber aufkommen. Wer dazu nicht in der Lage ist, wie Hunderttausende, bleibt von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen.
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