„Unterrichtsausfall – verkürzte Lehrerausbildung bringt Schulen in Nöte“

Die WAZ berichtet über die verheerenden Folgen der Verkürzung des Referendariates nicht nur für die künftigen Referendare, sondern auch für die Schulen. Im Interview Marcel Groth vom LASS.
Nicht nur, dass mit der Reform der LehrerInnen-Ausbildung nicht nur das aus anderen Studiengängen bekannte Bachelor-Master-Desaster auch dem Lehramt übergestülpt wird; vielmehr wird die eigentlich sinnvolle Einführung eines Praxissemesters zum Sparen auf dem Rücken künftiger LehrerInnen missbraucht. Besonders absurd ist, dass die Studierenden, die in den nächsten 5 Jahren ins Referendariat einsteigen, die noch nach den alten Ordnungen, das heißt ohne Praxissemester, studiert haben, dennoch ins verkürzte Referendariat geschickt werden, wo sie bereits nach wenigen Wochen eigenverantwortlich unterrichten müssen.

Daran wird deutlich: Solange ideologisch an der eh nicht umsetzbaren Schuldenbremse festgehalten wird, ist nichts Vernünftiges zu erwarten.

Siehe auch: Unterschriftensammlung von LASS und junger GEW für ein Moratorium der Reform der LahrerInnenausbildung