Wasser ist Menschenrecht – jetzt unterschreiben!

Schon 2010 berichtete der unter anderem von ver.di, attac und der Rosa-Luxemburg-Stiftung geförderte Dokumentarfilm Dokumentarfilm „Water Makes Money“ über die verheerenden Folgen der Privatisierung der Wasserversorgung und die Korruption, mit die nötig ist, um die Privatisierung dennoch durchzusetzen. Andrerseits gab es schon damals auf Grund der wachsenden Kritik eine deutliche Trendumkehr; der Film berichtet auch über die zunehmende Rekommunalisierung der Wasserversorgung, weltweit wie in der EU und insbesondere Frankreich und Deutschland.
(Derzeit verklagt Veolia, ein privater Wasserversorger, über den im Film berichtet wird, die Filmemacher. Bericht über den Prozessauftakt)

Diesen Trend zur Rekommunalisierung der Wasserversorgung versucht die EU derzeit mit einer Richtlinie, die die Ausschreibung der Wasserversorgung vorschreibt zu stoppen. Dazu das Magazin Monitor: „Krisenländer wie Portugal und Griechenland brauchen Geld, deshalb zwingt die Troika in Brüssel sie jetzt klammheimlich, ihre Wasserversorger zu verkaufen. (…) ‚Und die Berliner Erfahrung zeigt, dass auch eine Teilprivatisierung ein so genanntes öffentlich-privates Partnerschaftsgeschäft in Wirklichkeit nur den Privaten nutzt. Die haben die Rendite garantiert und wir bezahlen.‘“

Um die EU-Richtlinie zu stoppen, wurde u.a. von ver.di eine Petition ins Leben gerufen. Bitte unterschreibt und leitet den Link an Bekannte (vor allem im EU-Ausland) weiter!
Dagegen gibt es eine EU-Petition, die u.a. von ver.di ins Leben gerufen wurde.