Kundgebung gegen die schwarz-gelben Hochschulgesetz-Pläne

Demobild
Mittwoch, 3.4., 8.30 Uhr
Wiese vor dem Landtag in Düsseldorf

(Im Anschluss gehen wir gemeinsam zur Sachverständigenanhörung, die um 10 Uhr beginnt.)

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Liebe Mitstreiter*innen,

wie schon häufiger berichtet, ist die schwarz-gelbe Landesregierung 2017 mit zwei Plänen für die Hochschulen angetreten: Einerseits sollten Studiengebühren in Höhe von 1500€ pro Semester für ausländische Studierende eingeführt werden, andererseits sollte das Hochschulgesetz „reformiert“ werden: Die Mitspracherechte von Studierenden und Mitarbeiter*innen sollen einschränkbar werden, Regelungen, die die Rechte der Arbeitnehmer*innen stärken, sollen abgeschafft und Gängelungsmöglichkeiten für Studierende wie Anwesenheitspflichten und verpflichtende Studienverlaufspläne sollen ermöglicht werden. Das wichtigste Ziel der Regierung scheint aber die Abschaffung der Zivilklausel, des Auftrages an die Hochschulen, zu Demokratie, Frieden und Nachhaltigkeit beizutragen, zu sein. Damit soll insbesondere im Rahmen der geplanten Aufrüstung auf 2% des BIP die Tür für Rüstungsforschung an den NRW-Hochschulen geöffnet werden.

Auf Grund unseres Protestes sind die Studiengebühren-Pläne inzwischen ad acta gelegt, die Debatte ums Hochschulgesetz läuft aber aktuell sehr intensiv. Dabei konnte erreicht werden, dass die Studienbeiräte, die den Studierenden weitreichende Mitspracherechte bei der Gestaltung der Prüfungsordnungen geben, doch bleiben.

Am kommenden Mittwoch findet im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens die Sachverständigenanhörung im Landtag statt. Aus diesem Anlass rufen wir als Teil eines breiten Bündnisses zu einer Kundgebung auf.

Kommt zahlreich! Verbreitet diesen Aufruf!
Anstatt die Hochschulen fit für Rüstungsforschung zu machen, müssen sie zu einer neuen Entspannungspolitik beitragen. Statt sie kompatibel mit Industrie-Interessen zu machen, müssen sie Lösungen für die großen Probleme unserer Zeit entwickeln.
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