Archiv der Kategorie 'Studienreform'

Aktionswoche gegen das neue Hochschulgesetz

Nachdem wir am 6.6. eine erste Ladung Unterschriften gegen die geplanten Studiengebühren für nicht-EU-Ausländer*innen übergeben haben und die Chancen ganz gut stehen, dass die Landesregierung von ihren diskriminierenden Plänen ablässt, wollen wir nächste Woche nachlegen:

Von Mo., 18. bis Sa., 23.6. veranstaltet das Landes-Asten-Treffen zusammen mit mehreren Bündnispartnern eine Aktionswoche gegen die geplanten Änderungen am Hochschulgesetz (aber natürlich wird die Gebührenfrage auch ein Thema sein) und die GEW ist auch dabei.

Bei der Aktionswoche werden vor allem durch die ASten vor Ort zahlreiche kleinere und größere Aktionen stattfinden.
Außerdem werden weiter Unterschriften gesammelt gegen die geplanten Studiengebühren und gegen die geplante Abschaffung der SHK-Räte.
Außerdem wird es im Rahmen der Aktionswoche zwei Großdemos in Münster und Köln geben:

Demo in Köln
Sa., 23.6., 11 Uhr, Albertus-Magnus-Platz

Demo in Münster
Sa., 23.6., 13.30 Uhr, Schlossplatz

Beteiligt Euch zahlreich!

#notmyhochschulgesetz

Zivil, demokratisch, nachhaltig! Broschüre gegen die geplanten Hochschulgesetz-Änderungen


Derzeit plant die Landesregierung nicht nur die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen, sondern auch eine Reform des Hochschulgesetzes, im Zuge derer die landesweite Zivilklausel gestrichen, die Mitbestimmung an den Hochschulen eingeschränkt und die Arbeitnehmer*innen-Rechte geschleift werden sollen.

Zur Einordnung und Kritik der geplanten Änderungen haben wir eine Broschüre erarbeitet.

Die Broschüre findet Ihr hier zum Download, gedruckte Exemplare könnt Ihr per Mail an uns bestellen.

Arbeitstreffen Hochschulpolitik und Vollversammlung LASS

Die neue schwarz-gelbe Landesregierung hat sich auch am Hochschulgesetz ausgelassen. Unter dem Deckmantel „Liberalisierung von Hochschulen“ und „mehr Autonomie“ werden Aspekte im Hochschulgesetz angegriffen, für deren Durchsetzung jahrelang gekämpft wurde.

Neben der Debatte um die Einführung der rassistischen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen, stehen auch die Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht, die Abschaffung der SHK-Räte, die Einschränkung studentischer Beteiligungsmöglichkeiten insbesondere bei der Gestaltung der Studiengänge und der Zivilklausel auf der Tagesordnung.

Diese Herausforderungen wollen wir bei unserer Jahresversammlung angehen:


Sa., 14.4.2018 um 10.30 Uhr
DGB-Haus Teichstraße 4 in Essen

Nach einem Begrüßungskaffee starten wir um 11.00 Uhr mit einem Überblick über die derzeitige hocschulpolitische Lage in NRW und einer historischen Einordnung durch Konstantin Korn vom fzs. Im Anschluss wollen wir beraten, wie wir die Lage begreifen und welche Schlussfolgerungen z.B. für die Planung von Aktionen wir daraus ziehen.

Am Ende werden wir noch einen neuen Ausschuss und das Sprecher*innenteam wählen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und auf Ideen zur Sitzungplanung – gerne gestalten wir die Tagesordnung gemeinsam mit allen Interessierten.

Liebe Grüße
Euer LASS-Team
Marvin, Stefan, Marcus, Benjamin und Friederike

Workshop: Wann ist ein Studium ein Gutes Studium?

Mo., 6.3.2017, 14-19 Uhr
Ruhr-Universität Bochum

Bist du zufrieden mit deinem Studium? Lernst du die richtigen Inhalte? Wie lernst du? Erlebst du vor allem frontale Vorlesungen oder arbeitet ihr in Gruppen und Projekten? Bist du gut auf Prüfungen vorbereitet? Stimmt das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis? Und hast du auch einmal Zeit, um querzudenken, neugierig zu sein oder dich für etwas besonders zu engagieren?

Es gibt viele Diskussionen über die Qualität von Studium und Lehre. Oft wird aber ÜBER Studierende gesprochen und nicht MIT Studierenden. Wir wollen eure Meinung hören. Was muss sich an eurem Studium verbessern? Was läuft schon gut, was noch nicht? Welche Vorschläge habt ihr? Könnt ihr eure Vorchläge und auch Kritik über die Evaluationsbögen und andere hochschulinterne Instrumente schon hinreichend einbringen?

Fachtagung: Begreifen zum Eingreifen – Anforderungen an das Lehrerausbildungsgesetz

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat einen Entwurf zur Novelle des Lehrerausbildungsgesetzes vorgelegt. Der Entwurf sieht eine Reihe notwendiger Anpassungen an die universitäre und schulische Realität vor, zentrale Herausforderungen bleiben allerdings unbeantwortet.

Work hard and play by the rules?

Bildung und insbesondere Schulpraxis stehen seit jeher vor der Herausforderung, dass sie einerseits dazu beitragen sollen, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, und andererseits Menschen ermöglichen sollen, die Ordnung eben dieser Gesellschaft zu hinterfragen und zu verändern. Diese Herausforderung wurde und wird immer neu beantwortet. Zahlreiche Regelungen im LABG spiegeln den Diskurs der 1990er und 2000er Jahre wider. Angesichts sich zuspitzender Krisen in Wirtschaft, Umwelt, Krieg und Flucht ist zu hinterfragen, in wieweit die damaligen Antworten heute noch tragen und welche Konsequenzen für die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Lehrer*innenbildung zu ziehen sind, denn „teachers teach as they were taught, not as they were taught to teach“ (Altmann 1983).

Was heißt Inklusion als gesellschaftliches Projekt für die Lehrer*innenbildung?

Zwar sieht der Entwurf für die Novelle des LABG vor, dass sich alle künftigen Lehrer*innen mit Inklusion befassen sollen. Gleichzeitig soll aber die gesamte Lehrer*innenbildung weiterhin an den Schulformen des mehrgliedrigen Schulsystems orientiert bleiben, das Schüler*innen auf Grund vermeintlich biologischer Unterschiede mit weitreichenden gesellschaftlichen und persönlichen Konsequenzen verschiedenen Schulen zuordnet. Angesichts dessen ist neu zu bestimmen, was Bildung insgesamt und Lehrer*innenbildung im Spezifischen dazu beitragen können, dass diversity nicht nur gemanaged wird. Vielmehr ist zu entwickeln, wie Verschiedenheit fruchtbar gemacht werden kann, sodass Menschen mit verschiedenen Voraussetzungen etwas miteinander anfangen und die epochalen Herausforderungen gemeinsam meistern können. Auch dafür sind im LABG die entsprechenden Rahmenbedingungen zu setzen.

Dienstag, 26. Januar 2016, 11-16 Uhr
DGB-Haus Düsseldorf

Webseite der Tagung
Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung zwecks Erleichterung der Planung wird gebeten.
Flyer