Archiv der Kategorie 'Studienreform'

1 Jahr reicht nicht! Demo gegen Zwangsexmatrikulationen im Lehramt

Am Mittwoch findet in Düsseldorf vor dem Landtag eine Demo gegen die Fristen und angedrohten Zwangsexmatrikulationen in den auslaufenden Lehramtsstudiengängen (Staatsexamen und Modellstudiengänge) und für ein kritisch-angeregtes Studium statt.

Mittwoch, 28.10.
12 Uhr Landtag
Gemeinsame Anfahrt: RE 1, 10.49 Uhr von Köln Hbf

Kommt mit nach Düsseldorf zur Kundgebung nach Düsseldorf – eine Abschaffung der Fristen ermöglicht eine wesentlich offenere, kritischere und erfreulichere Befassung mit der pädagogischen Tätigkeit und den Lerninhalten sowie Engagement und Blicke über den Tellerrand hinaus. Dies ist angesichts der aktuellen Herausforderungen im Bildungssystem dringend notwendig!

Aufruf zur Kundgebung

Argumente gegen Anwesenheitspflicht

TitelDas neue NRW-Hochschulgesetz verbietet – wie auch lange von der GEW NRW gefordert – Anwesenheitspflichten. Leider sieht die Praxis oftmals anders aus. Damit es nicht dabei bleibt, haben wir eine Broschüre erarbeitet.
Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden: lass.nrw@gmx.de oder versand@gew-nrw.de

Die PDF-Version (die selbstverständlich auch selbst ausgedruckt werden darf) gibt es hier.

Fristen kippen!

Letzte Woche ist die NRW-weite Unterschriftenkampagne “Keine Zwangsexmatrikulationen – für ein kritisches und angeregtes Studium” gestartet. Diese wird inzwischen von einem Bündnis Fachschaften der Universitäten Aachen, Bielefeld, Duisburg-Essen, Köln, Münster, Paderborn, Siegen, vom bundesweiten Studierendenverband fzs und den GEW Studis Bund unterstützt.

Hintergrund sind die angedrohten Zwangsexmatrikulationen in den auslaufenden Lehramtsstudiengängen: Die Lehramtsstudiengänge wurden in NRW 2011 auf einen einheitlichen Bachelor/Master-Studiengang umgestellt. Deshalb sollen die bisherigen Staatsexamensstudiengänge und die Bachelor/Master-Modelllehramtsstudiengänge zum Ende des Sommersemesters 2016 (Grund-, Haupt-, Realschule) bzw. 2017 (alle anderen Schulformen) auslaufen. Alle KommilitonInnen, die dann noch in diesen Studiengängen studieren, sollen zwangsexmatrikuliert werden.

Ziel der Unterschriftenkampagne ist es, die Auslauffristen abzuschaffen und damit die Drohung der Zwangsexmatrikulation aufzuheben:

  • weil Bildung und Wissenschaft zur Realisierung „einer nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt“ (Hochschulgesetz NRW) beitragen sollen. Dafür ist Zeit zum Lesen, Diskutieren und kritischen Reflektieren notwendig.
  • weil die Bildung mündiger Persönlichkeiten durch Hetze und Konformitätsdruck erschwert wird.
  • weil angehende LehrerInnen die Möglichkeit haben müssen, sich selbst umfassend und kritisch zu bilden und Spaß am Lernen zu entwickeln, um auch selber Freude am Verstehen und Gestalten der Welt bei Schüler_innen zu fördern.
  • weil die Fristen die Zeit für hochschulpolitisches und weiteres Engagement, den Besuch von Veranstaltungen aus Interesse über den vorgegebenen Studienplan hinaus ebenso wie für Auslandssemester und Nebenjobs massiv einschränken.

Unterschreiben können nicht nur Betroffene oder Studierende, sondern alle! Daher: Unterschreibt die Unterschriftenkampagne und verbreitet sie unter KommilitonInnen, DozentInnen, LehrerInnen, FreundInnen, Eltern, Bekannten – auch über NRW hinaus! Das bisherige Echo (nicht nur in den Medien) ist besser, als wir es uns erträumt hatten. Helft mit, dafür zu sorgen, dass es so weiter geht und verbreitet die Kampagne per Mail, per facebook…

Unterschreibt hier: fristen-kippen.de
Verbreitet die Aktion per Mail und auf facebook weiter!

Treffen der GEW-Studis NRW: Wem gehören die Hochschulen?

Samstag, 29.11.
ab 10 Uhr: Kaffee
10.30 Uhr: Beginn
etwa 14 Uhr: Ende

Essener Gewerkschaftshaus, Teichstraße 4 (direkt am Essener Hauptbahnhof).

Unser Treffen ist offen für alle Interessierten. Für Verpflegung ist gesorgt.

Programm

In deinem Seminar herrscht Anwesenheitspflicht?
Das dürfte seit der Änderung des Hochschulgesetzes diesen Sommer eigentlich nicht mehr sein. Außerdem müssen sich alle Hochschulen eine Zivilklausel geben und die Studis haben künftig mehr Mitspracherechte bei der Gestaltung der Studiengänge. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie wir vor Ort aktiv werden können.
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Neues Hochschulgesetz beschlossen – wie vor Ort weiter machen?

Vor Kurzem wurde das neue Hochschulgesetz beschlossen. Da steht – sicher nicht zuletzt auf Grund unserer Arbeit – unter anderem eine Zivilklausel drin. Am Sa., 4.10., 13 Uhr findet in Köln ein Treffen statt, zu dem alle hochschulpolitisch Aktiven aus NRW eingeladen sind. Dort soll beraten werden, wie wir vor Ort etwas daraus machen. Zudem ist es so, dass auf Grund zahlreicher weiterer Änderungen im Hochschulgesetz demnächst die Grund- und anderen Ordnungen an den Hochschulen überarbeitet werden müssen. Dabei wird es z.B. auch darum gehen, ob die Senate künftig viertelparitätsich besetzt sind. Auch das soll auf dem Treffen besprochen werden.
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