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Arbeitstreffen Hochschulpolitik und Vollversammlung LASS

Die neue schwarz-gelbe Landesregierung hat sich auch am Hochschulgesetz ausgelassen. Unter dem Deckmantel „Liberalisierung von Hochschulen“ und „mehr Autonomie“ werden Aspekte im Hochschulgesetz angegriffen, für deren Durchsetzung jahrelang gekämpft wurde.

Neben der Debatte um die Einführung der rassistischen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen, stehen auch die Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht, die Abschaffung der SHK-Räte, die Einschränkung studentischer Beteiligungsmöglichkeiten insbesondere bei der Gestaltung der Studiengänge und der Zivilklausel auf der Tagesordnung.

Diese Herausforderungen wollen wir bei unserer Jahresversammlung angehen:


Sa., 14.4.2018 um 10.30 Uhr
DGB-Haus Teichstraße 4 in Essen

Nach einem Begrüßungskaffee starten wir um 11.00 Uhr mit einem Überblick über die derzeitige hocschulpolitische Lage in NRW und einer historischen Einordnung durch Konstantin Korn vom fzs. Im Anschluss wollen wir beraten, wie wir die Lage begreifen und welche Schlussfolgerungen z.B. für die Planung von Aktionen wir daraus ziehen.

Am Ende werden wir noch einen neuen Ausschuss und das Sprecher*innenteam wählen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und auf Ideen zur Sitzungplanung – gerne gestalten wir die Tagesordnung gemeinsam mit allen Interessierten.

Liebe Grüße
Euer LASS-Team
Marvin, Stefan, Marcus, Benjamin und Friederike

Stellungnahmen gegen die Studiengebührenpläne der Landesregierung

Erfreulicherweise positionieren sich immer mehr Institutionen gegen die Gebührenpläne der schwarz-gelben NRW-Landesregierung. (Mehr zu den Plänen und Argumente dagegen findet ihr in unserer Broschüre)

Wir dokumentieren diese Stellungnahmen hier chronologisch sortiert ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Positionierungen von Hochschulen

Positionierungen von Studierendenwerken

Weitere Stellungnahmen

Die Hochschule als Wirkungsstätte – Broschüre gegen die geplanten Studiengebühren gegen Nicht-EU-Studierende


2010 wurden die Studienge­bühren in NRW auf Grund der Proteste der Studieren­denschaft nach weniger als einer Legislaturperiode wie­der abgeschafft. Die neue Landesregierung plant nun, Studiengebühren für Nicht­-EU­-Bürger*innen in Höhe von 1500 € pro Semester einzuführen.

Angesichts dessen haben wir zusammen mit zahlreichen anderen hochschulpolitischen Akteuren eine Broschüre gegen diesen Versuch, die Studierendenschaft zu spalten und rechte Argumentationsmuster salonfähig zu machen, entwickelt.

Die Broschüre findet Ihr hier zum Download, gedruckte Exemplare könnt Ihr per Mail an uns bestellen. Sie eignen sich zum Beispiel hervorragend für Ersti-Tüten.

Wir fordern freie Bildung für alle! Für Hochschulen, die Wirkungsstätten für Frieden Demokratie und Nachhaltigkeit sind, statt Lernfabriken!

Lernfabriken-meutern-Demo gegen Unterfinanzierung

Sa., 6.5., 12 Uhr
DGB-Haus Düsseldorf
(Friedrich-Ebert-Str. 34, 5 Fußminuten vom Hbf.)

„Die Bedingungen, unter denen Bildung stattfindet, sind katastrophal: völlig undemokratische Strukturen; Leistungsdruck durch Turboabitur, Notenwahn und Regelstudienzeit; soziale Ausgrenzung durch Gebühren und mangelnde Förderungsmöglichkeiten; wachsender Einfluss von Unternehmen; Unterfinanzierung vom Personal bis zur Gebäudeinstandhaltung; überarbeitete Lehrende; zu große Klassen und Kurse. Dies alles führt nicht nur zu miserablen Lehr- und Lernbedingungen, es macht Menschen krank. Daher ist es auch kein Geheimnis mehr: Das derzeitige Bildungs- und Wissenschaftssystem ist gescheitert. Es wird den Ansprüchen, die seit der Aufklärung erhoben werden, nicht ansatzweise gerecht.
(mehr…)

Fachtagung Friedenspolitik: Konfliktlösung statt Krieg

Do., 16.2. bis Fr., 17.2. inklusive Übernachtung
Jugendherberge Duisburg-Sportpark

Unter dem Eindruck der aktuellen, vielschichtigen Krisen und Konflikte sowie der technologischen und politischen Entwicklungen und nicht zuletzt der US-Präsidentschaftswahl 2016 möchten wir zusammen Konfliktursachen sowie Konfliktlösungsoptionen diskutieren, hinterfragen und neu denken.

Dabei stehen unter anderem folgende Fragen im Raum, die mit Politiker*innen, Journalist*nnen, Pädagog*innen, Gewerkschafter*innen und Friedensforscher*innen in Fachvorträgen und -workshops sowie Diskussionen erörtert werden:

  • Benötigt Deutschland eine neue Entspannungspolitik?
  • Welche akzeptierte Rolle nimmt das Völkerrecht und die UN ein?
  • Welche Kriegsgefahr bis hin zum Cyberkrieg geht von den technischen Entwicklungen aus?
  • Wie kann man sich dem realpolitischen Spannungsfeld der Rüstungsproduktion und dem Rüstungsexport im Kontext der Rüstungskonversion und Arbeitsplatzsicherung nähern?

Unter anderem mit dabei sind:

  • Andreas Zumach, Journalist und Korrespondent der taz
  • Paul Schäfer, Die Linke
  • Prof. Dr. Hajo Schmidt, Friedensforscher
  • Michael Müller, SPD
  • Prof. Dr. Herbert Wulf, Studie der Hans-Böckler-Stiftung „Perspektiven der wehrtechnischen Industrie in Deutschland“

Tagungswebseite mit Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung