Archiv der Kategorie 'Antifa'

Di., 21.11.: Demo gegen Studiengebühren!

Nachdem wir bereits im Mai mit einer ersten Demo vor drohenden Studiengebühren gewarnt haben, sind die Pläne der schwarz-gelben Landesregierung nunmehr bekannt geworden:
Studiengebühren für internationale Studierende werden eingeführt.

Während andere es als Erfolg verkaufen, dass „nur“ eine bestimmte Gruppe betroffen sein wird, wollen wir diese diskriminierende Form von Studiengebühren nicht hinnehmen und demonstrieren gemeinsam dagegen.
In der Vergangenheit haben Studiengebühren für einzelne Gruppen sich auch als Vorboten von allgemeinen Studiengebühren erwiesen. Wir wollen weiterhin allen den Zugang zu Bildung ermöglichen.

Wir versammeln uns ab 11 Uhr auf der Höhe Friedrich-Ebert-Straße 34-38 vor dem DGB-Haus, fußläufig vom Hauptausgang des Düsseldorfer Hauptbahnhofs zu erreichen. Nach einer Auftaktkundgebung werden wir unsere Forderung dann durch die Innenstadt zum Landtag tragen, wo unsere Abschlusskundgebung stattfinden wird.
Im Landtag tagt dann ab 14 Uhr der Wissenschaftsausschuss, der sich an diesem Tag mit dem Thema Studiengebühren und Gebührenfreiheit von Bildung beschäftigen wird.
Seid dabei und unterstützt den Protest!

Gemeinsame Anreisen:

Die Hochschule als Wirkungsstätte – Broschüre gegen die geplanten Studiengebühren gegen Nicht-EU-Studierende


2010 wurden die Studienge­bühren in NRW auf Grund der Proteste der Studieren­denschaft nach weniger als einer Legislaturperiode wie­der abgeschafft. Die neue Landesregierung plant nun, Studiengebühren für Nicht­-EU­-Bürger*innen in Höhe von 1500 € pro Semester einzuführen.

Angesichts dessen haben wir zusammen mit zahlreichen anderen hochschulpolitischen Akteuren eine Broschüre gegen diesen Versuch, die Studierendenschaft zu spalten und rechte Argumentationsmuster salonfähig zu machen, entwickelt.

Die Broschüre findet Ihr hier zum Download, gedruckte Exemplare könnt Ihr per Mail an uns bestellen. Sie eignen sich zum Beispiel hervorragend für Ersti-Tüten.

Wir fordern freie Bildung für alle! Für Hochschulen, die Wirkungsstätten für Frieden Demokratie und Nachhaltigkeit sind, statt Lernfabriken!

Yippie Yippie Yeah, Krawall und Remmidemmi???

Zu einem reziproken Verhältnis von Protestpraktiken und Polizeipräsenz


Fr., 2.6., 17 Uhr
Taranta Babu, Humboldtstr.44, 44137 Dortmund

Am 2.Juni 1967 kam es bei einer Großdemonstration in Berlin zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Demonstrant*innen und Polizist*innen und der Berliner Student Benno Ohnesorg wurde aus kurzer Distanz durch einen Schuss in den Hinterkopf von einem Polizisten getötet.

Anlässlich des 50. Jahrestages dieser Ereignisse, wollen wir uns auf einer Veranstaltung gemeinsam mit dem Thema Polizei und Staatsgewalt im Kontext von Demonstrationen auseinandersetzen und dieses aus verschiedenen Perspektiven diskutieren.
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Solidarität mit protestierenden Asylsuchenden

Wir sind die Menschen, die aufgrund unserer zufälligen Geburt in gewissen geographischen Regionen, unter Kriegen, Sanktionen, Kolonisierung, Besetzungen, Repression und Armut gelitten haben. Wir haben es geschafft, diese Regionen zu verlassen, und sind hier angekommen. Hier, an diesen Orten, die von den Leuten als „sichere Länder“ bezeichnet werden. „Sichere Länder“, die diese Kriege, Kolonisierung, Armut and all den anderen Terror, den wir in den Orten unserer Geburt erlebten, verursacht haben. (mehr…)

Kundgebung in Köln: Kein rassistischer Ratsbeschluss – Arsch huh gegen CDUSPDFDPGRÜNE

Dienstag, 19.3.2013, 14.30 Uhr
vor dem Kölner Rathaus

Am 19.3. Wollen die „Parteien der Mitte“ eine Resolution an die Bundesregierung im Rat verabschieden mit folgendem Kernsatz:
„Der Rat appelliert daher eindringlich an die Bundesregierung, auf deutscher wie auch auf europäischer Ebene Rahmenbedingungen zu schaffen, die diese Migration (gemeint sind die Roma) deutlich reduzieren und die soziale Balance in den Städten erhalten.“ (ganzer Antrag)

Damit wird den Zuwanderern die Schuld für die Störung der „sozialen Balance“ zugewiesen. Die etablierten Parteien leisten damit der Propaganda der RassistInnen Vorschub, die begeistert auf diesen Zug aufspringen.
Deswegen wollen wir am 19.3. um 14:30 Uhr gemeinsam mit Kölner Roma vor dem Rathaus eine Kundgebung gegen diesen überparteilichen rassistischen Antrag abhalten.

Die Hetze gegen Flüchtlinge vor 20 Jahren mündete in neonazistischen Pogromen. Damals setzten 120.000 Menschen in der Kölner Südstadt ein Signal gegen Rassismus. Auch heute machen Medien und Politik wieder Stimmung gegen AsylbewerberInnen und MigrantInnen. Fast alle Ratsparteien stimmen mit ihrem gemeinsamen Antrag am 19.3.2013 in diesen Chor ein. Und auf der Straße will ProKöln davon profitieren. (Für den 23.3. plant ProKöln Demonstartionen vor Kölner Flüchtlingsheimen.)

Jetzt gilt es: Arsch huh gegen Nazis und Rassisten!

zum Originalaufruf des Bündnisses gegen ProKöln mit Aufruf zu einer antifaschistischen Bustour zur Begleitung der ProKöln-Demos am 23.3.