Archiv der Kategorie 'Hochschulgesetz-Novellierung'

SHK-Räte-Vernetzugstreffen

Sa., 11.6., 10 Uhr
DGB-Haus Essen
(Teichstrasse 4 45127 Essen – 5 Min. zu Fuß vom Bahnhof)

Ende 2014 ist das Hochschulzukunftsgesetz in Kraft getreten. Danach ist auch das Einsetzen von Ansprechpartner*innen für studentische Beschäftige vorgesehen. Diese SHK-Räte wurden an einigen Hochschulen schon eingesetzt, an anderen werden sie erst noch gewählt. Da die Konstellation für alle neu ist und auch die Tätigkeitsfelder und Rechte nicht immer klar sind, fänden einen Austausch zwischen den SHK-Räten der einzelnen Hochschulstandorten sinnvoll.

Aus diesem Grund wollen wir für Samstag, den 11.06., ein Vernetzungstreffen aller SHK-Räte organisieren. Das Treffen wird um 10 Uhr beginnen und im DGB-Haus in Essen stattfinden. Falls ihr Interesse habt, würden wir uns über eine kurze Mail freuen, um Kaffee und Brötchen besser planen zu können.

Wir würden uns freuen, wenn ihr diese Mail an die SHK-Räte eurer Hochschule bzw. auch an interessierte/Kandidat*innen weiterleiten könntet.

Zu uns: Wir vom Landesausschuss der Studentinnen und Studenten (LASS) der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) NRW haben uns u.a. im Rahmen der Novellierung des Hochschulgesetze für eine vollständige Personalvertretung für studentische Beschäftige eingesetzt. Die jetzige Regelung finden wir nicht ausreichend, dennoch stellt sich nun die Frage, wie wir das beste draus machen.

Argumente gegen Anwesenheitspflicht

TitelDas neue NRW-Hochschulgesetz verbietet – wie auch lange von der GEW NRW gefordert – Anwesenheitspflichten. Leider sieht die Praxis oftmals anders aus. Damit es nicht dabei bleibt, haben wir eine Broschüre erarbeitet.
Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden: lass.nrw@gmx.de oder versand@gew-nrw.de

Die PDF-Version (die selbstverständlich auch selbst ausgedruckt werden darf) gibt es hier.

Treffen der GEW-Studis NRW: Wem gehören die Hochschulen?

Samstag, 29.11.
ab 10 Uhr: Kaffee
10.30 Uhr: Beginn
etwa 14 Uhr: Ende

Essener Gewerkschaftshaus, Teichstraße 4 (direkt am Essener Hauptbahnhof).

Unser Treffen ist offen für alle Interessierten. Für Verpflegung ist gesorgt.

Programm

In deinem Seminar herrscht Anwesenheitspflicht?
Das dürfte seit der Änderung des Hochschulgesetzes diesen Sommer eigentlich nicht mehr sein. Außerdem müssen sich alle Hochschulen eine Zivilklausel geben und die Studis haben künftig mehr Mitspracherechte bei der Gestaltung der Studiengänge. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie wir vor Ort aktiv werden können.
(mehr…)

Neues Hochschulgesetz beschlossen – wie vor Ort weiter machen?

Vor Kurzem wurde das neue Hochschulgesetz beschlossen. Da steht – sicher nicht zuletzt auf Grund unserer Arbeit – unter anderem eine Zivilklausel drin. Am Sa., 4.10., 13 Uhr findet in Köln ein Treffen statt, zu dem alle hochschulpolitisch Aktiven aus NRW eingeladen sind. Dort soll beraten werden, wie wir vor Ort etwas daraus machen. Zudem ist es so, dass auf Grund zahlreicher weiterer Änderungen im Hochschulgesetz demnächst die Grund- und anderen Ordnungen an den Hochschulen überarbeitet werden müssen. Dabei wird es z.B. auch darum gehen, ob die Senate künftig viertelparitätsich besetzt sind. Auch das soll auf dem Treffen besprochen werden.
(mehr…)

Hochschulreform in NRW: Mehr Demokratie wagen

Wir dokumentieren die Pressemitteilung des „Offener-Brief“-Bündnisses vom 23. Juli 2014:

Der Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi), die GEW-Studis NRW, der Arbeitskreis Bildung und Erziehung von attac Köln sowie der Arbeitskreis Zivilklausel Köln fordern demokratische Hochschulen im Dienst der Öffentlichkeit statt hierarchische Hochschulen im Dienst der Wirtschaft. Sie widersprechen den am 16. Juli in der taz veröffentlichen Äußerungen der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) zur Transparenz bei Forschungsprojekten.

Spätestens mit Beginn der Auseinandersetzung um die Offenlegung des Drittmittelvertrages zwischen der Bayer AG und der Uni Köln entzündete sich ein öffentlicher Streit über Intransparenz bei Forschungsprojekten, die von Drittmittelgebern mitfinanziert werden. Der im Herbst 2013 vorgelegte erste Entwurf der Landesregierung für ein neues Hochschulgesetz in NRW sah hier eine neue Regelung vor: Titel, Geldgeber und Förderungssumme sämtlicher Projekte sollten grundsätzlich veröffentlicht werden. In ihrem zweiten Entwurf hat die Landesregierung nun den Forderungen von Wirtschaftsverbänden und Hochschulleitungen nachgegeben: In Zukunft sollen Informationen über Forschungsprojekte nur noch veröffentlicht werden, wenn die Geldgeber zustimmen. Zudem soll eine Veröffentlichung erst nach Beendigung der Forschungsprojekte stattfinden. (mehr…)