Archiv der Kategorie 'Lehrer*innenbildung'

Mitgliederversammlung der jungen GEW NRW mit Programm zur Landtagswahl

Sa., 28. Januar 2017, 10-16 Uhr
DGB Haus Düsseldorf.

Die junge GEW NRW lädt alle Mitglieder unter 35 Jahren herzlich zur Mitgliederversammlung ein. Unter dem Motto „#deinebildung – Bildungspolitik von morgen mitgestalten“ möchten wir mit Politiker*innen der Landtagsfraktionen unsere Forderungen an eine gerechte und inklusive Bildungspolitik diskutieren.

Foren:

  1. Gutes Studium, gute Lehre! Anforderungen an die Hochschulentwicklung in NRW.
  2. Nach Quantität kommt Qualität! Forderungen für eine gute frühkindliche Bildung.
  3. Alles neu, alles gut? Die LehrerInnenausbildung in NRW auf dem Prüfstand.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung gibt es die Möglichkeit, sich in den Ausschuss junge GEW NRW wählen zu lassen. Wenn ihr Interesse an einem Engagement habt, könnt ihr euch gerne vorab unter jungegew@gew-nrw.de melden.

Anmeldung per E-Mail an julia.loehr@gew-nrw.de. Bitte gebt bei der Anmeldung euren Forenwunsch an.

Fachtagung: Begreifen zum Eingreifen – Anforderungen an das Lehrerausbildungsgesetz

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat einen Entwurf zur Novelle des Lehrerausbildungsgesetzes vorgelegt. Der Entwurf sieht eine Reihe notwendiger Anpassungen an die universitäre und schulische Realität vor, zentrale Herausforderungen bleiben allerdings unbeantwortet.

Work hard and play by the rules?

Bildung und insbesondere Schulpraxis stehen seit jeher vor der Herausforderung, dass sie einerseits dazu beitragen sollen, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, und andererseits Menschen ermöglichen sollen, die Ordnung eben dieser Gesellschaft zu hinterfragen und zu verändern. Diese Herausforderung wurde und wird immer neu beantwortet. Zahlreiche Regelungen im LABG spiegeln den Diskurs der 1990er und 2000er Jahre wider. Angesichts sich zuspitzender Krisen in Wirtschaft, Umwelt, Krieg und Flucht ist zu hinterfragen, in wieweit die damaligen Antworten heute noch tragen und welche Konsequenzen für die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Lehrer*innenbildung zu ziehen sind, denn „teachers teach as they were taught, not as they were taught to teach“ (Altmann 1983).

Was heißt Inklusion als gesellschaftliches Projekt für die Lehrer*innenbildung?

Zwar sieht der Entwurf für die Novelle des LABG vor, dass sich alle künftigen Lehrer*innen mit Inklusion befassen sollen. Gleichzeitig soll aber die gesamte Lehrer*innenbildung weiterhin an den Schulformen des mehrgliedrigen Schulsystems orientiert bleiben, das Schüler*innen auf Grund vermeintlich biologischer Unterschiede mit weitreichenden gesellschaftlichen und persönlichen Konsequenzen verschiedenen Schulen zuordnet. Angesichts dessen ist neu zu bestimmen, was Bildung insgesamt und Lehrer*innenbildung im Spezifischen dazu beitragen können, dass diversity nicht nur gemanaged wird. Vielmehr ist zu entwickeln, wie Verschiedenheit fruchtbar gemacht werden kann, sodass Menschen mit verschiedenen Voraussetzungen etwas miteinander anfangen und die epochalen Herausforderungen gemeinsam meistern können. Auch dafür sind im LABG die entsprechenden Rahmenbedingungen zu setzen.

Dienstag, 26. Januar 2016, 11-16 Uhr
DGB-Haus Düsseldorf

Webseite der Tagung
Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung zwecks Erleichterung der Planung wird gebeten.
Flyer

1 Jahr reicht nicht! Demo gegen Zwangsexmatrikulationen im Lehramt

Am Mittwoch findet in Düsseldorf vor dem Landtag eine Demo gegen die Fristen und angedrohten Zwangsexmatrikulationen in den auslaufenden Lehramtsstudiengängen (Staatsexamen und Modellstudiengänge) und für ein kritisch-angeregtes Studium statt.

Mittwoch, 28.10.
12 Uhr Landtag
Gemeinsame Anfahrt: RE 1, 10.49 Uhr von Köln Hbf

Kommt mit nach Düsseldorf zur Kundgebung nach Düsseldorf – eine Abschaffung der Fristen ermöglicht eine wesentlich offenere, kritischere und erfreulichere Befassung mit der pädagogischen Tätigkeit und den Lerninhalten sowie Engagement und Blicke über den Tellerrand hinaus. Dies ist angesichts der aktuellen Herausforderungen im Bildungssystem dringend notwendig!

Aufruf zur Kundgebung

Argumente gegen Anwesenheitspflicht

TitelDas neue NRW-Hochschulgesetz verbietet – wie auch lange von der GEW NRW gefordert – Anwesenheitspflichten. Leider sieht die Praxis oftmals anders aus. Damit es nicht dabei bleibt, haben wir eine Broschüre erarbeitet.
Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden: lass.nrw@gmx.de oder versand@gew-nrw.de

Die PDF-Version (die selbstverständlich auch selbst ausgedruckt werden darf) gibt es hier.

Treffen der GEW-Studis NRW: Wem gehören die Hochschulen?

Samstag, 29.11.
ab 10 Uhr: Kaffee
10.30 Uhr: Beginn
etwa 14 Uhr: Ende

Essener Gewerkschaftshaus, Teichstraße 4 (direkt am Essener Hauptbahnhof).

Unser Treffen ist offen für alle Interessierten. Für Verpflegung ist gesorgt.

Programm

In deinem Seminar herrscht Anwesenheitspflicht?
Das dürfte seit der Änderung des Hochschulgesetzes diesen Sommer eigentlich nicht mehr sein. Außerdem müssen sich alle Hochschulen eine Zivilklausel geben und die Studis haben künftig mehr Mitspracherechte bei der Gestaltung der Studiengänge. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie wir vor Ort aktiv werden können.
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