Archiv der Kategorie 'Stöberecke'

Argumente gegen Anwesenheitspflicht

TitelDas neue NRW-Hochschulgesetz verbietet – wie auch lange von der GEW NRW gefordert – Anwesenheitspflichten. Leider sieht die Praxis oftmals anders aus. Damit es nicht dabei bleibt, haben wir eine Broschüre erarbeitet.
Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden: lass.nrw@gmx.de oder versand@gew-nrw.de

Die PDF-Version (die selbstverständlich auch selbst ausgedruckt werden darf) gibt es hier.

Die Seminararbeit als Wegwerfartikel?

Von Dozierenden werden Studierende oft als wissenschaftlich nicht vollwertig abgewertet. Sie haben deshalb nur selten den Mut ihre Arbeiten einer Öffentlichkeit (und sei es auch nur Freund_innen) zur Verfügung zu stellen. Dem verschämten Umgang mit wissenschaftlichen Werken von Studierenden liegt allerdings nicht nur mangelndes Selbstbewusstsein zugrunde, sondern es mangelt auch an konkreten Möglichkeiten und Ermutigungen zur Veröffentlichung. Studierende sind deshalb oft von wissenschaftlichen Diskursen ausgeschlossen, die sie zwar passiv rezipieren dürfen, an denen sie sich aber nicht durch eigene Beiträge beteiligen können.

Das Projekt studierendenwissen.de setzt dem akademischen Kreislauf studentischer Unmündigkeit in mehrerer Hinsicht eine Alternative entgegen: Die Bereitstellung eines Servers für studentische Seminar-, Diplom-, Examens-, Bachelor- und Masterarbeiten ermöglicht es Studierenden, ihre Arbeiten in einem rechtlich abgesicherten Rahmen zu veröffentlichen und zu diskutieren.

Seit Kurzem ist das Projekt „Studierendenwissen“, eine Internetplattform von Studis für Studis online und läd ein zum Stöbern, Diskutieren und Hochladen eigener Arbeiten.:
Zur Webseite des Projektes

„Eckpunkte für eine Hochschulreform in NRW – für demokratische, zivile und soziale Hochshulen“

Aus dem Beschluss des GEW NRW-Gewerkschaftstages vom 11.-13.4.2013 in Wuppertal:

0. Lage
Was an der Uni abverlangt wird, ist weder abzuarbeiten noch hinzunehmen: Hinter der Elite-Fassade herrscht Gerangel um knappe Seminarplätze, das Ba/Ma-Studium ist ein restriktiver, prüfungslastiger Hindernislauf. Die automatisierten Seminarzuteilungsmaschinerien verschärfen das Problem zusätzlich. Studierende und prekär beschäftigte Lehrende werden mit Leistungsvorgaben und Konkurrenzbürokratie überhäuft.
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Wasser ist Menschenrecht – jetzt unterschreiben!

Schon 2010 berichtete der unter anderem von ver.di, attac und der Rosa-Luxemburg-Stiftung geförderte Dokumentarfilm Dokumentarfilm „Water Makes Money“ über die verheerenden Folgen der Privatisierung der Wasserversorgung und die Korruption, mit die nötig ist, um die Privatisierung dennoch durchzusetzen. Andrerseits gab es schon damals auf Grund der wachsenden Kritik eine deutliche Trendumkehr; der Film berichtet auch über die zunehmende Rekommunalisierung der Wasserversorgung, weltweit wie in der EU und insbesondere Frankreich und Deutschland.
(Derzeit verklagt Veolia, ein privater Wasserversorger, über den im Film berichtet wird, die Filmemacher. Bericht über den Prozessauftakt)

Diesen Trend zur Rekommunalisierung der Wasserversorgung versucht die EU derzeit mit einer Richtlinie, die die Ausschreibung der Wasserversorgung vorschreibt zu stoppen. Dazu das Magazin Monitor: „Krisenländer wie Portugal und Griechenland brauchen Geld, deshalb zwingt die Troika in Brüssel sie jetzt klammheimlich, ihre Wasserversorger zu verkaufen. (…) ‚Und die Berliner Erfahrung zeigt, dass auch eine Teilprivatisierung ein so genanntes öffentlich-privates Partnerschaftsgeschäft in Wirklichkeit nur den Privaten nutzt. Die haben die Rendite garantiert und wir bezahlen.‘“

Um die EU-Richtlinie zu stoppen, wurde u.a. von ver.di eine Petition ins Leben gerufen. Bitte unterschreibt und leitet den Link an Bekannte (vor allem im EU-Ausland) weiter!
Dagegen gibt es eine EU-Petition, die u.a. von ver.di ins Leben gerufen wurde.

30-Stunden-Woche fordern! Ohne Arbeitszeitverkürzung nie wieder Vollbeschäftigung!

Offener Brief an die Vorstände der Gewerkschaften, Parteien, Sozial- und Umweltverbände und Kirchenleitungen in Deutschland – initiiert von der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (auch als Memorandum-Gruppe bekannt)

Offener Brief als PDF