Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen und Termine'

Hochschulen zwischen Emanzipation und Verwertung

Sa., 26.1.2018, 11 Uhr<br />
DGB-Haus Essen (Teichstraße 4, direkt am Essener Hbf.)
Flyer zum Download, Facebook-Veranstaltung

Derzeit überarbeitet die schwarz-gelbe Landesregierung das NRW-Hochschulgesetz. Dabei sollen die Verpflichtung der Hochschulen auf Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit (Zivilklausel) aus dem Hochschulgesetz gestrichen und die Mitbestimmungsrechte von Studierenden und Mitarbeiter*innen in den Hochschulgremien eingeschränkt werden. Zudem sollen Maßnahmen wie Anwesenheitspflichten in allen Veranstaltungsformen und Studienverlaufsvereinbarungen zur Disziplinierung von Studierenden erlaubt und Strukturen, die der Verbesserung der Arbeitsbedingungen an den Hochschulen dienen, optional werden.

Diese Maßnahmen sind darauf gerichtet, emanzipatorische Ansprüche klein zu halten und sicher zu stellen, dass die Hochschulen marktkompatibel bleiben.

In den letzten Monaten haben sich viele Organisationen gegen diese Pläne positioniert, an einigen Hochschulen sind Protestbündnisse entstanden und es haben die ersten Aktionen stattgefunden.

Angesichts dessen laden GEW Studis ein, um

  • Zwischenbilanz zu ziehen,
  • die Auseinandersetzungen ums Hochschulgesetz sowohl in den Kontext der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung als auch in die Entwicklungen an den Hochschulen anderenorts einzuordnen,
  • Pläne für weitere Proteste zu schmieden.

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Arbeitstreffen Hochschulpolitik und Vollversammlung LASS

Die neue schwarz-gelbe Landesregierung hat sich auch am Hochschulgesetz ausgelassen. Unter dem Deckmantel „Liberalisierung von Hochschulen“ und „mehr Autonomie“ werden Aspekte im Hochschulgesetz angegriffen, für deren Durchsetzung jahrelang gekämpft wurde.

Neben der Debatte um die Einführung der rassistischen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen, stehen auch die Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht, die Abschaffung der SHK-Räte, die Einschränkung studentischer Beteiligungsmöglichkeiten insbesondere bei der Gestaltung der Studiengänge und der Zivilklausel auf der Tagesordnung.

Diese Herausforderungen wollen wir bei unserer Jahresversammlung angehen:


Sa., 14.4.2018 um 10.30 Uhr
DGB-Haus Teichstraße 4 in Essen

Nach einem Begrüßungskaffee starten wir um 11.00 Uhr mit einem Überblick über die derzeitige hocschulpolitische Lage in NRW und einer historischen Einordnung durch Konstantin Korn vom fzs. Im Anschluss wollen wir beraten, wie wir die Lage begreifen und welche Schlussfolgerungen z.B. für die Planung von Aktionen wir daraus ziehen.

Am Ende werden wir noch einen neuen Ausschuss und das Sprecher*innenteam wählen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und auf Ideen zur Sitzungplanung – gerne gestalten wir die Tagesordnung gemeinsam mit allen Interessierten.

Liebe Grüße
Euer LASS-Team
Marvin, Stefan, Marcus, Benjamin und Friederike

Vernetzungstreffen: Zukunft der SHK-Beauftragten in NRW

Euch allen ist sicherlich das Eckpunktepapier zur Novellierung des Hochschulgesetzes bekannt, das in der vergangenen Woche vom Wissenschaftsministerium veröffentlicht wurde.

Insbesondere für die SHK-Beauftragten & Vertretungen in NRW hat der folgende Auszug aus dem Papier fatale Konsequenzen:

„Die oder der hochschulische Beauftragte für die Belange studentischer Hilfskräfte stellt in einem System der Interessenwahrnehmung mittels der Personalvertretung im Rahmen des Landespersonalvertretungsgesetzes einen Fremdkörper dar. Diese Position soll daher abgeschafft werden.“

Um gegen die geplante Abschaffung vorzugehen bedarf es einer landesweiten Strategie. Daher möchten wir (DGB-Jugend und GEW) euch zu einem gemeinsamen Austausch einladen. Dabei wollen wir offen mit euch diskutieren und gemeinsam einen Plan für die Zukunft der studentischen Interessenvertretung entwickeln.

Das Vernetzungstreffen findet statt am

22. Februar 2018, 15.30 – 17.30 Uhr
DGB Haus Essen, Jugendkeller
Teichstraße 4, 45127 Essen

Bitte leitet diese Einladung gerne auch an euch bekannte SHK-Beauftragte und -Interessierte weiter.

Di., 21.11.: Demo gegen Studiengebühren!

Nachdem wir bereits im Mai mit einer ersten Demo vor drohenden Studiengebühren gewarnt haben, sind die Pläne der schwarz-gelben Landesregierung nunmehr bekannt geworden:
Studiengebühren für internationale Studierende werden eingeführt.

Während andere es als Erfolg verkaufen, dass „nur“ eine bestimmte Gruppe betroffen sein wird, wollen wir diese diskriminierende Form von Studiengebühren nicht hinnehmen und demonstrieren gemeinsam dagegen.
In der Vergangenheit haben Studiengebühren für einzelne Gruppen sich auch als Vorboten von allgemeinen Studiengebühren erwiesen. Wir wollen weiterhin allen den Zugang zu Bildung ermöglichen.

Wir versammeln uns ab 11 Uhr auf der Höhe Friedrich-Ebert-Straße 34-38 vor dem DGB-Haus, fußläufig vom Hauptausgang des Düsseldorfer Hauptbahnhofs zu erreichen. Nach einer Auftaktkundgebung werden wir unsere Forderung dann durch die Innenstadt zum Landtag tragen, wo unsere Abschlusskundgebung stattfinden wird.
Im Landtag tagt dann ab 14 Uhr der Wissenschaftsausschuss, der sich an diesem Tag mit dem Thema Studiengebühren und Gebührenfreiheit von Bildung beschäftigen wird.
Seid dabei und unterstützt den Protest!

Gemeinsame Anreisen:

Yippie Yippie Yeah, Krawall und Remmidemmi???

Zu einem reziproken Verhältnis von Protestpraktiken und Polizeipräsenz


Fr., 2.6., 17 Uhr
Taranta Babu, Humboldtstr.44, 44137 Dortmund

Am 2.Juni 1967 kam es bei einer Großdemonstration in Berlin zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Demonstrant*innen und Polizist*innen und der Berliner Student Benno Ohnesorg wurde aus kurzer Distanz durch einen Schuss in den Hinterkopf von einem Polizisten getötet.

Anlässlich des 50. Jahrestages dieser Ereignisse, wollen wir uns auf einer Veranstaltung gemeinsam mit dem Thema Polizei und Staatsgewalt im Kontext von Demonstrationen auseinandersetzen und dieses aus verschiedenen Perspektiven diskutieren.
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